Die Geschichte das Schenkens als Spiegel der sozialen Fortentwicklung des Menschen
Geburtstage, Namenstage, Jubiläen, Hochzeiten, Geburten, Weihnachten, Ostern … unendlich viele Feste und Gelegenheiten, an denen man versucht seinen Lieben eine Freude zu machen, das perfekte Geschenk zu finden und eine wertvolle und unvergessliche Erinnerung füreinander zu schaffen. Für viele Menschen ist der Akt des Schenkens selbst und die Freude des Beschenkten oft schöner und ergreifender als Geschenke zu erhalten und zugleich auch die schönste Form des Dankes.

Doch dies war in unserer Gesellschaft nicht immer so. Die emotionale Komponente des Schenkens, die Freude am Geben, ist eine jahrhundertelange Entwicklung und gleichzeitig auch ein Spiegel der jeweiligen wirtschaftlichen, religiösen bzw. politischen Gesellschaftssituation.

Der wohl älteste Vorläufer des Schenkens war wahrscheinlich der religiöse Akt der „Opfergabe“. In vielen Kulturen war es Praxis den jeweiligen Gottheiten Opfer anzubieten, um ein bestimmtes gewünschtes Wohlwollen dieser höheren Macht zu erreichen. Das Anbieten der Opfergabe war eine Konsequenz der Angst vor den befürchteten und ungewünschten Konsequenzen, sollte man das Missfallen dieser Gottheit erregen.

Doch auch die Demonstration der eigenen gesellschaftlichen Stellung, der Macht und des Wohlstandes wurde im Laufe der Zeit oft und gerne durch Geschenke betrieben. So war es in politischen Gesellschaften und Kreisen von jeher üblich durch den Wert, die Extravaganz oder die Eigenheit des Geschenkes die eigene Stellung zur Schau zu stellen und in Erinnerung zu rufen, dem Gegenüber von den wirtschaftlichen Ressourcen, auf die man zurückgreifen konnte, in Kenntnis zu setzen und von diesen zu überzeugen.

Dieser Gedanke der Zurschaustellung des gesellschaftlichen Status findet sich auch im Konstrukt der Mitgift durch die Brauteltern oder der Morgengabe durch den Ehemann nach der Hochzeitsnacht wieder. Man versprach schon im Vorfeld eine bestimmte Gabe, um das Gegenüber zu dem gewünschten Verhalten zu veranlassen bzw. den „Marktwert“ der Braut oder des – zumeist dann schon älteren – Bräutigams zu steigern. Zwar war der Akt des Schenkens zwischenzeitig also nicht mehr von der Angst geprägt, wie seinerzeit bei den Opfergaben, aber von der Emotionalität des heutigen Schenkens, der Freude am Schenken und dem Schenken mit Herz war man noch sehr weit entfernt.

Doch wann erlebte die Menschheit diese Wandlung?

Mit dem Wohlstand einzelner Gesellschaftsschichten wurde ein neuer Luxus geboren: Menschen, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung wirtschaftlich und sozial besser gestellt und somit finanziell abgesichert waren, konnten es sich leisten barmherzig zu sein. Diesen Gedankenwandel sieht man auch in der Weiterentwicklung der ursprünglichen Bedeutung des Wortes „Schenken“. So leitet sich der Begriff „Schenken“ vom althochdeutschen „scenken“ ab und hatte anfänglich die Bedeutung „jemandem zu trinken geben“ um seinen Durst zu löschen, dies meist im Rahmen eines Gewerbes. Hierin finden auch die Begriffe „Schank“ oder „Schanktisch“ ihren Ursprung. Im 15. Jahrhundert fand dann der Wandel von „jemanden zu trinken geben“ hin zu „jemanden einen Willkommens- oder Freundschaftstrunk anzubieten“. Man wandte sich also beim Akt des Schenkens von dem Gedanken ab hierdurch das Gegenüber zu einem gewünschten Verhalten zu veranlassen oder eine bestimmte Reaktion zu provozieren. Man gab des Gebens willen, ohne unmittelbar selbst etwas hierfür zu erhalten. Doch gleichzeitig entdeckten die Menschen durch diese Fortentwicklung etwas viel Größeres: die Freude, die man empfindet, wenn man das Lächeln im Gesicht seines Gegenübers sieht.

Mit der industriellen Revolution und dem kontinuierlichen wirtschaftlichen Aufschwung der Gesellschaft veränderte sich die Art und Weise des Schenkens. War bei der Geburt des Gedankens des uneigennützigen Schenkens das Geschenk meist ein benötigter Gegenstand des Alltags, ist es heute zumeist das eine, das besondere, das einzigartige Geschenk. Auch wurden die Anlässe, zu denen man sich gegenseitig versucht eine kleinere oder größere Freude zu bereiten, immer zahlreicher. Immer mehr Menschen konnten sich immer Größeres und immer Ausgefalleneres leisten. Und so schön diese finanzielle Unabhängigkeit des Großteils der Gesellschaft auch ist, so groß können dem Einzelnen manchmal die Hindernisse erscheinen das richtige Geschenk zu finden.

Und genau hier bieten unsere Geschenkboxen die perfekte Alternative. Mit unseren unterschiedlichen Geschenkesets bieten wir die Möglichkeit für jeden Geschmack, geliebten Menschen, wertvollen Freund und geschätzten Geschäftspartner die perfekte Überraschung zu finden. Einerseits kann man aus den von uns liebevoll zusammengestellten Geschenkesets seine Wahl treffen, sich andererseits aber auch von diesen inspirieren lassen und eine individuelle, auf die speziellen Vorlieben abgestimmte Geschenkebox zusammenstellen.

Man kann sich also wieder auf den eigentlichen Gedanken des Schenkens konzentrieren: den selbstlosen Akt des Gebens aus Liebe und Freude daran. Die Möglichkeit anderen, die einem teuer und wichtig sind, Zuneigung zu zeigen, Respekt zu zollen oder einfach aus tiefsten Herzen eine Freude zu machen.

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